1980er

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Lukas J. Lischeid

Der Boxer mit dem Rabauken-Image

Graciano Rocchigiani und der Weltmeistertitel des Jahres 1988

„Sie hören es: Die Halle, Standing Ovation. Das hat es wirklich in dieser Form lange nicht gegeben in Deutschland bei einem Boxkampf!“[1]
 

Erste Runde: Warm-Up in Neukölln

Jan H. Wille

Olympiagold für den „gescholtenen Boxer“

Boxsport im geteilten Deutschland im Jahr 1988

„Dem Henry werde ich was auf die Maske hauen, damit das Gequatsche endlich aufhört.“
Graciano Rocchigiani vor dem IBF-Weltmeisterschaftskampf gegen Henry Maske[1]

 

Simon Krause

„Das schöne bisschen Leben, wie es im Buche steht“

Das Literaturjahr 1988 in der Bundesrepublik

In der Welt der Bücher hat der Austausch zwischen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Länder schon immer eine große Rolle gespielt. Man traf sich beispielsweise auf der Frankfurter Buchmesse, holte sich Inspiration, stellte fest, dass die drängenden Fragen der Zeit dieselben waren oder tauschte sich aus. Im Jahre 1988 war dies nicht anders und schnell wurde klar, dass die Themen der deutsch-deutschen Nachkriegsliteratur Ähnlichkeiten aufwiesen, ja, dass man sich in vielerlei Hinsicht näher war, als gedacht.

Jan Philipp Engelmann

Literaturaustausch?

Die gegenseitige Wahrnehmung literarischer Produktionen in der Bundesrepublik und der DDR

Krieg und Frieden oder deutsch-deutscher Literaturaustausch

Christoph Lorke, Alexander Kraus

Unbekanntes 1988

Deutsch-deutsche Perspektiven auf das „Jahr davor"

Die Texte des Themenschwerpunktes Unbekanntes 1988. Deutsch-deutsche Perspektiven auf das „Jahr davor“  sind im Rahmen einer Übung des "Schreiblabors Geschichte" entstanden. Die Übung fand im Wintersemester 2013/14 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter Leitung von Christoph Lorke und Alexander Kraus statt. Die daraus entstandenen Texte werden wir in loser Reihenfolge jeweils wöchentlich auf Zeitgeschichte-online veröffentlichen. Der Schwerpunkt nimmt insgesamt sechs, sehr unterschiedliche, Themenfelder des Jahres 1988 in den Blick.

Fabian Köster

Die DDR und Palästina – ,Brüder im Geisteʻ?

Intifada und Proklamation Palästinas 1988 im Spiegel der deutsch-deutschen Geschichte

Es gab während des NS-Regimes 10.000 Widerstandskämpfer, und zwei Millionen davon lebten später in der DDR."
(Jurek Becker)

 

Dennis Krause

Die Bundesrepublik Deutschland zwischen Solidarität, Befangenheit und Israelkritik

Intifada und Proklamation Palästinas 1988 im Spiegel der deutsch-deutschen Geschichte

„Der historische Ort, in dem auch nach 40 Jahren diese Debatte stattfindet, bleibt auch in diesem Jahr, 1988, Auschwitz. Zwischen Juden und Deutschen gibt es für alle Zeiten keine einfachen Wahrheiten.“

(Otto Schily)

 

Alexander Kraus, Christoph Lorke

Einleitung: Unbekanntes 1988

Deutsch-deutsche Perspektiven auf das „Jahr davor“

Wohl nur wenige Zeitgenossen teilten im Jahr 1988 Helmut Kohls Optimismus, der ein baldiges Ende der Zweistaatlichkeit prophezeite. Im Bericht der Bundesregierung zur Lage der Nation im geteilten Deutschland betonte er am 1. Dezember im Deutschen Bundestag, sich mit der „Teilung unseres Vaterlandes“ mitnichten abfinden zu wollen: „Die Teilung zu überwinden und bis dahin den Zusammenhalt der Nation zu bewahren“,[1] formulierte er als die beiden wesentlichen Ziele einer „verantwortungsvollen“ Deutschlandpolitik.

Dmitri Stratievski

Die Vielfalt des Erinnerns

Warum wir die russische Erinnerung an den Krieg brauchen

Die russische Gesellschaft hat bisher kein einheitliches Geschichtsbild entworfen, auch kein ‚postsowjetisch verordnetes Geschichtsbild‘, wie Hans Mommsen titelte.[1]
Vor allem die russische Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg war und bleibt heterogen.

Claudia Prinz

Geschichte im Netz

Möglichkeiten und Grenzen Virtueller Ausstellungen als Bildungsangebot

Der „Geschichtsboom“ der letzten Jahrzehnte hat international und auch in Deutschland zu einem „quantitativen Anstieg sowohl der Nachfrage als auch des Angebots an geschichtsvermittelnden Produkten jeglicher Art in der Öffentlichkeit“[1] geführt.