Deutschland

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Patrice Poutrus

Das Fremde bleibt fremd! Zur Aktualität zeithistorischer Forschung

Ein Kommentar zum Thesenpapier: „Historische Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in den neuen Bundesländern“ aus dem Jahr 2000

Das hier erneut publizierte Thesenpapier war eine Reaktion von drei Potsdamer Mitarbeitern des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) auf die heftige außerwissenschaftliche Debatte um die Ursachen und die Bedeutung der bis dahin einzigartigen Welle fremdenfeindlicher Gewalt, die insbesondere Ostdeutschland im Sommer 2000 erschüttert und in der bundesdeutschen Öffentlichkeit zu heftigen Kontoversen gef

Lara Danyel

Edith

„Mit zehn Jahren war meine Kindheit zuende"
Edith - „Mit zehn Jahren war meine Kindheit zuende"
Edith in Vienau (1947)
Anne Kluger

Vom „Teufel Alkohol“ in der DDR

„Für Schnaps verkauf’ ich meine Mutter.“[1]
Angelika Perdelwitz als Xenia Peters in „Polizeiruf 110: Flüssige Waffe“ (1988)

Axel Timmermann

Westdeutschland 1988 – Opium für’s Volk

Drogenmissbrauch in West- und Ostdeutschland

„Die Straßen sind überschwemmt von Drogen. Es gibt sie gegen Depressionen und gegen Schmerzen. Wir haben sie alle genommen. Wir hätten sogar Vitamin C gespritzt, wenn’s verboten gewesen wär.“
Trainspotting, 1996

Hans-Lukas Kieser

Aus Anlass der Beratungen des Bundestages am 2. Juni 2016:

Deutschland und der Völkermord an den Armeniern von 1915

Am Holocaust-Gedenktag im Januar 2015 begann der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin seine Rede vor der UN-Vollversammlung mit Ausführungen zum Mord an den Armeniern vor 100 Jahren.[1] Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck ging im April einen Schritt weiter: Er nannte die Verbrechen an den Armeniern einen Genozid und nahm Bezug auf alle osmanischen Christen Kleinasiens und Mesopotamiens, die von genozidärer Gewalt in Mitleidenschaft gezogen worden waren.

Florian Peters

Der Warschauer Aufstand in Videoclip-Ästhetik

Der polnische Blockbuster „Warschau ’44“ läuft im ZDF – und kaum jemand schaut hin

Lukas J. Lischeid

Der Boxer mit dem Rabauken-Image

Graciano Rocchigiani und der Weltmeistertitel des Jahres 1988

„Sie hören es: Die Halle, Standing Ovation. Das hat es wirklich in dieser Form lange nicht gegeben in Deutschland bei einem Boxkampf!“[1]
 

Erste Runde: Warm-Up in Neukölln

Jan H. Wille

Olympiagold für den „gescholtenen Boxer“

Boxsport im geteilten Deutschland im Jahr 1988

„Dem Henry werde ich was auf die Maske hauen, damit das Gequatsche endlich aufhört.“
Graciano Rocchigiani vor dem IBF-Weltmeisterschaftskampf gegen Henry Maske[1]

 

Philipp Marti

Der Fall Reinefarth, 1944-2014

Heinz Reinefarth und der Warschauer Aufstand. Aufarbeitung und erinnerungskulturelle Verschiebungen in Schleswig-Holstein

Informationen zum Foto: 
Reinefarth war als Leiter der Waffen-SS und der Polizei verantwortlich für die Massaker der SS an der polnischen Zivilbevölkerung im Verlauf des Warschauer Aufstandes. In Polen wurde er der „Schlächter von Wola“ genannt. Auf dem Foto ist er mit Jakub Bondarenko, dem Kommandeur des III. Kuban-Kosakenregiments während des Warschauer Aufstandes in der Nähe der Wolska-Straße zu sehen.

Simon Krause

„Das schöne bisschen Leben, wie es im Buche steht“

Das Literaturjahr 1988 in der Bundesrepublik

In der Welt der Bücher hat der Austausch zwischen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Länder schon immer eine große Rolle gespielt. Man traf sich beispielsweise auf der Frankfurter Buchmesse, holte sich Inspiration, stellte fest, dass die drängenden Fragen der Zeit dieselben waren oder tauschte sich aus. Im Jahre 1988 war dies nicht anders und schnell wurde klar, dass die Themen der deutsch-deutschen Nachkriegsliteratur Ähnlichkeiten aufwiesen, ja, dass man sich in vielerlei Hinsicht näher war, als gedacht.