Europa

Alle Beiträge zum Schlagwort

Autor*innenkollektiv der Redaktion

Filmsommer

Von der Berlinale zu moving history – Geschichte im Film

Dass Filme als Seismographen gesellschaftlicher „Zustände“ gedeutet werden können, ist eine Binsenweisheit. Neben der großen Liebe zum Kino, der gesellschaftlichen Relevanz, die Filme haben können, und einem wissenschaftlichen Interesse am Film gibt es noch eine Vielzahl von Gründen, warum sich unsere Autor*innen mit Filmen auseinandersetzen.

Ana Kladnik, Thomas Lindenberger, Mojmír Stránský, Steffi Unger

Weder Ost noch West – Zentral!(Europa!)

Freiwillige Feuerwehren als nachhaltiges Muster der lokalen Selbstregierung

 

Mareike König

„Von égalité sind wir auch jenseits des Rheins entfernt!”

Interview mit Mareike König, Abteilungsleiterin Digital Humanities am Deutschen Historischen Institut Paris

ZOL: Frauen in der Geschichtswissenschaft gehen offenbar nach Beendigung der Promotion „verloren“, sie sind auch im Jahr 2019 noch deutlich unterrepräsentiert innerhalb der Professor*innenschaft und der Lehrstuhlinhaber*innen.
Auch in den Einrichtungen der Forschungsförderer wie der DFG, der Leibniz-Gemeinschaft, der Akademien der Wissenschaften, dem BMBF dominieren unsere männlichen Kollegen die oberen Gehaltsstufen und Leitungsfunktionen.

Was haben Sie „richtig“ gemacht, um dort hinzugelangen, wo Sie jetzt sind?

Julia Barbara Köhne

Männliche Genieformel und ihre Irritationen

Essay zur Frage weiblicher Genialität

Weibliches Genie?

„Ein weibliches Genie – ein Unding. (Fehlen von Mut und Persönlichkeit)“ Johann Nepomuk Brischar (1819–1897)

 

Sylvia Necker

Einmal Zeitzeugin sein

Der Brexit-Vote aus der Sicht einer staunenden Zeithistorikerin

Das Radio läuft in der Küche, BBC sendet ununterbrochen neue Nachrichten zum Fortgang der Diskussionen; im Wohnzimmer neben dem obligatorischen englischen Kamin läuft der Fernseher. Gebannt, nicht etwa mit Gurkensandwich, sondern mit Ciabatta in der Hand (ob ich das ab April noch in meiner Ladenstraße bekomme, oder wird es zusammen mit Wein, Schnaps, Autoteilen und USB-Sticks im Tunnel stecken bleiben?) beobachte ich die Debatte.

Julius Redzinski

„Wenn wir es nur besser wissen, aber nicht besser machen, dann sind auch wir eine schuldige Generation.“

Ein persönlicher Rückblick auf Ruth Beckermanns Film „Waldheims Walzer“

Während Jahr für Jahr die Abwesenheit der großen Stars auf dem roten Teppich und im Wettbewerb der Berlinale beklagt wird, stellt der Dokumentarfilm eine der großen Stärken dieses Filmfestivals dar. Der Festivaljahrgang 2018 war insbesondere mit Waldheims Walzer, dem Gewinner des Glashütte-Preises für den besten Dokumentarfilm, keine Ausnahme von dieser Regel.

Rebecca Wegmann

„It´s time for a change - again?“

Der Anfang vom Ende des „Besten Gastgebers der Welt“. Über die Neubesetzungsdebatte des langjährigen Berlinale-Direktors Dieter Kosslick

Die Nachfolger*innen des noch amtierenden, aber bald scheidenden Festivaldirektors der Berlinale Dieter Kosslick stehen fest. Kulturministerin Monika Grütters gab am Freitag, den 22. Juni 2018 bekannt: Es wird erstmals eine Doppelspitze geben. Die künstlerische Leitung, das war bereits Anfang der Woche durchgesickert, wird künftig bei Carlo Chatrian liegen. Der 46 Jahre alte Italiener hatte seit 2012 sehr erfolgreich die Locarno Filmfestspiele geleitet. Wieder ein Mann, dem nun aber eine Frau beiseitegestellt wird.

Rebecca Wegmann

365 Tage Haft ohne Anklageschrift

Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel sitzt seit einem Jahr in Untersuchungshaft

Der deutsch-türkische Korrespondent der Tageszeitung Die WELT Deniz Yücel sitzt seit einem Jahr in einem türkischen Gefängnis in Untersuchungshaft. Der Journalist wird seit 365 Tagen unter dem Vorwurf terroristischer Aktivitäten ohne Anklage in Haft festgehalten. Am Mittwoch den 14. Februar erscheint Yücels neuestes Buch "Wir sind ja nicht zum Spaß hier. Reportagen, Satire und andere Gebrauchstexte“ im Nautilus-Verlag.

Marcel Reich-Ranicki

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Rede Marcel Reich-Ranickis vor dem deutschen Bundestag im Jahr 2012

Im Jahr 1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Damit soll an den millionenfachen Mord, an Entrechtung, Verfolgung und Demütigung unter nationalsozialistischer Herrschaft erinnert werden. Das Datum bezieht sich auf die Befreiung der Überlebenden des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Soldaten der Roten Armee.

Mariella Steinweg, Benjamin Köhler, Johannes Dickel, Simon Lengemann, Nora Prüfer, Merle Büter, Victor Wagner, Paulina Thom, Geraldine Köhler

Materialsammlung zum Thema: Europa an der Grenze

1. Wissenschaftliche Beiträge, Monographien und Sachbücher

Barboza, Amalia/ Eberding, Stefanie/ Pantle, Ulrich/ Winter, Georg (Hg.): Räume des Ankommens. Topographische Perspektiven auf Migration und Flucht(= Urban Studies), Bielefeld 2016.