Kampf der Systeme
Brett- und Computerspiele zum Kalten Krieg in West- und Osteuropa
Spiele – so stellte der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga bereits 1938 fest – sind Ausdruck der menschlichen Fähigkeit, die Wirklichkeit spielerisch nachzubilden und kritisch zu reflektieren. Sie sind somit integrale Bestandteile gesellschaftlicher Sinnsuche. Es überrascht daher, dass die (akademische) Geschichtswissenschaft sich Jahrzehnte nach dem Cultural Turn Spielen als Quellengattung bisher kaum geöffnet hat.
Ein „Polen-Denkmal“ in Berlins Mitte?
Über ein Projekt mit dem „Ziel einer deutsch-polnischen Aussöhnung“
Ein Denkmal in der Mitte Berlins „nur für Polen“, schrieb Stephan Lehnstaedt am 7. Dezember 2017 in der taz, sei ein falsches Signal. Darum gehe es nicht, entgegnete ihm Katrin Steffen.
Voneinander lernen, miteinander arbeiten
Ein Plädoyer für mehr Verständigung zwischen Historikern und Soziologen im Bereich der Holocaustforschung
Eine Antwort auf Stefan Kühls Kommentar auf Zeitgeschichte-online vom 8. November 2017[1]
Gefährdetes jüdisches Erbe im „Armenhaus Europas“
Institutionelle Blockaden und individuelle Lösungen der Friedhofspflege in der Republik Moldau
Bereist man heute die Republik Moldau, stößt man unweigerlich auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens. Traditionelle Häuser, Synagogen und nicht zuletzt über sechzig jüdische Friedhöfe säumen die eindrucksvolle Landschaft „wie Steine an einer Küste“ [1]. Einige liegen über Dörfern an Flussufern, auf sanft geschwungenen Hügeln; andere mitten in Städten wie in der Hauptstadt Chisinau. Diese Orte sind sehr eindrucksvoll, aber viele von ihnen bieten auch ein trauriges Bild.
Zur Tagung „Wir wollen mehr Demokratie wagen“. Antriebskräfte, Realität und Mythos eines Versprechens
Eine Zusammenfassung
Ein knappes halbes Jahrhundert ist es her, dass Willy Brandt im Bundestag seinen Satz „Wir wollen mehr Demokratie wagen“ formulierte. Inwiefern dies nun als „Pathosformel“ gelten kann oder ob er nicht sogar vergleichsweise dezent daherkam, darüber lässt sich trefflich streiten; viel interessanter sind aus historiografischer Sicht die Fragen nach der Vorgeschichte des hinter dem Satz stehenden Politikkonzepts, was der Ankündigung folgte, wie sich beides im transnationalen Rahmen verorten lässt und schließlich, wie die Wirkungsgeschichte zu bewerten ist.
„Mehr Diktatur wagen“?
Der bundesdeutsche Umgang mit undemokratischen Staaten in den 1970/80er Jahren
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Vortrag „Mehr Diktatur wagen“? Der bundesdeutsche Umgang mit undemokratischen Staaten in den 1970/80er Jahren von Frank Bösch hier in ganzer Länge. Frank Bösch ist Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam und Direktor am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF).
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Zeit(w)orte in der Zeitgeschichte
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Vortrag Zeit(w)orte in der Zeitgeschichte von Martin Sabrow hier in ganzer Länge. Martin Sabrow ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt- Universität zu Berlin und Direktor am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
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„Das Ende des ideologischen Zeitalters“
Menschenrechte, Ostpolitik und demokratischer Wandel in Mittel- und Osteuropa
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Robert Brier im Gespräch mit Dr. Andreas Braune (Kongressradio.de) am 20. September 2017 über seinen Vortrag „Das Ende des ideologischen Zeitalters“: Menschenrechte, Ostpolitik und demokratischer Wandel in Mittel- und Osteuropa
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Angst um die Demokratie
Deutsche und britische Konservative und das linke Demokratieprojekt
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Martina Steber im Gespräch mit Dr. Andreas Braune (Kongressradio.de), am 20. September 2017 über ihren Vortrag "Angst um die Demokratie. Deutsche und britische Konservative und das linke Demokratieprojekt".
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„Die Zukunft in den Griff bekommen“
Im Spannungsfeld von Demokratisierung und politischer Planung in der sozial-liberalen Koalition 1969-1974