Research Work of a Historian in Ukraine
In the Conditions of Russian-Ukrainian War
From the onset of the war, all the institutions within the Academy of Sciences, including the Institute of Ukrainian Archeography and Source Studies where I am employed, along with numerous scientific libraries and archives in Kyiv, were forcibly shuttered. Under such circumstances, we were compelled to use our apartment in Lviv, the city of our youth, which we had maintained precisely for the purpose of occasional work in the abundant archives and libraries found there. Once we arrived and settled in Lviv, we sought avenues for pursuing our research.
Der Krieg als Herausforderung, der Krieg als Möglichkeit
Charkiwer Historiker im russisch-ukrainischen Krieg
Es existiert die Illusion, dass Historiker*innen, im Gegensatz zu Vertreter*innen anderer Berufe, in einer so außergewöhnlichen Situation wie einem Krieg einen Vorteil hätten. Du hast als Historiker oder Historikerin einen Haufen Bücher gelesen, sogar Aufsätze geschrieben und leidenschaftlich auf Konferenzen über die Überlebensstrategien von Durchschnittsmenschen diskutiert. Du hast deinen Studierenden und Schüler*innen jahrelang beigebracht, dass es den Durchschnittsmenschen nicht gebe und dass es jedermanns konkrete Wahl sei, die den Gang der Geschichte bestimme.
Wissenschaft im Überlebensmodus
Drei ukrainische Historiker*innen berichten über die Zerstörungen des Krieges
Das Dossier entstand unter Mitarbeit von Moritz Venohr und gedankt sei an dieser Stelle Daria Reznyk, die einige der Zahlenangaben für uns recherchierte.
In Memoriam Julia Obertreis
Begehbares Erbe
Das Projekt MEMORISE entwickelt digitale Zugänge zu Spuren der NS-Verfolgung
Nach seiner Befreiung zeichnete der ehemalige Häftling des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, Ervin Abádi, ein Bild, das den Ausschnitt einer Baracke zeigt. Tief gebeugt sitzen zwei Häftlinge in einem Stockbett. Ganz oben liegt ein dritter Häftling. Neben dem Bett, von dem die farbige Tuschezeichnung nur einen Teil darstellt, stehen zwei weitere Häftlinge mit dem Rücken zum Betrachter. Das Bild stellt eine Alltagsszene aus dem Lager dar. Kurz nach der Befreiung angefertigt, ist es ein subjektives Zeugnis der Lagererfahrung.
Die Geschichte eines rechten Antimodernismus?
Von der Lebensreformbewegung zu den Gegner:innen der Maßnahmen in der Coronavirus-Pandemie
Die Coronavirus-Pandemie als Brennglas: Umweltschutz, Gesundheitspolitik und alternative Lebensstile im rechten Fahrwasser
Praktika in der Redaktion von zeitgeschichte|online
Die Redaktion des Fachportals zeitgeschichte|online hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Umgang mit zeithistorischen Themen in der Öffentlichkeit zu diskutieren und die aktuelle Relevanz vergangener Ereignisse zu analysieren.
Wir informieren über Forschungstrends und Debatten innerhalb des Faches und stellen damit eine Verbindung her, zwischen einer relativ geschlossenen Fachcommunity und einer breiteren Öffentlichkeit.
Die ZDF-Serie „Unser Walter“ aus dem Jahr 1974 offenbart gesellschaftliche Vorurteile und Missstände
Laudatio für Raphael Rössel
Es ist mir eine besondere Freude den diesjährigen Gewinner des „Zeitgeschichte digital“-Preises in der Kategorie „Wissenschaft“ vorzustellen. Raphael Rössels hervorragender Aufsatz „Das muss ertragen werden“. Die Serie „Unser Walter“ (ZDF 1974) und die Familiarisierung von Behinderung ist im Jahr 2022 in den Zeithistorischen Forschungen erschienen.
Bei der nächsten Social-Media-Plattform wird alles anders
Oder: Warum ich mich nicht bei Bluesky anmelde
Seit ein paar Wochen habe ich einen Anmeldecode für Bluesky – und nutze ihn nicht. Dabei scheint mein Umfeld gerade mit wehenden Fahnen umzuziehen. "Alle" sind schon dort oder suchen nach einer Einladung. Ist man angemeldet, schnellen die Followerzahlen in die Höhe, so heißt es, obwohl man mit dem Aufbau der Community wieder von vorn beginnen muss. Das Einrichten des Profils sei ganz einfach, die App easy in der Bedienung. Eigene Beiträge haben eine hohe Interaktion, auch wenn es noch keine Hashtags bei Bluesky gibt. Die Stimmung ist freundlich, der Himmel blau.
„Das Problem der 6 Millionen“
Holocaustleugnung als Kampagnenthema der extremen Rechten nach 1945
Nachdem der umtriebige, extrem rechte Publizist Arthur Ehrhardt im Sommer 1950 Ernst Jüngers Kriegstagebuch Strahlungen gelesen hatte, verfasste er einen sechsseitigen Brief an den Schriftsteller.[1] Darin kritisierte er Jünger ausführlich und breitete seine eigenen Überzeugungen zu den Verbrechen der Nationalsozialist*innen aus.
Finde den Fehler, oder: Fragen einer neuen Generation zur DDR-Geschichte im Jahr 2023
Am 25.