1945-

Alle Beiträge zum Schlagwort

Annette Schuhmann

Grenzenloses Déjà-vu

Vom Mythos Machbarkeit im 21. Jahrhundert

Der Glaube an die Idee allumfassender technischer Machbarkeit und die administrative Lösbarkeit aller mit Industrialisierungs- und Wachstumsprozessen verbundenen Probleme.

Christoph Classen

Folter transnational?

Gewaltdarstellungen in amerikanischen und in deutschen Fernsehkrimis

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I. Mediengesellschaft und nationale politische Kulturen

Jürgen Dinkel

„To grab the headlines in the world press“

Die Afroasiatische Konferenz in Bandung (1955) und die ersten blockfreien Konferenzen als Medienereignisse

Mit den blockfreien Konferenzen schufen sich die neuen unabhängigen Staaten ein eigenes Forum in der internationalen Politik. Dabei gelang es ihnen, die Aufmerksamkeit der internationalen Presse auf ihre politischen Botschaften zu richten.

Hauke Dorsch

Indépendance Cha Cha

Afrikanische Popmusik in der Unabhängigkeitsära

Eine Nacht im Sahel. Die Hitze des Tages ist überstanden, die Grillen zirpen, in der Nachbarschaft nur leises Geplauder. Es ist überhaupt erstaunlich ruhig im Compound. Die Frauen sind entweder unterwegs, um auf einer Feier zu singen, oder schlafen schon, ebenso die Kinder. Auch die jungen Männer geben wohl irgendwo ein Konzert. Das Familienoberhaupt, der Griot Malamini Jobarteh, liegt auf einer Matte, zwischen uns der starke Grüntee Ataya, der es einem leicht macht, bis lange in die Nacht wach zu bleiben. Er schwelgt in Erinnerungen an seine Jugend als Musiker.

Annette Schuhmann

Mythos Toyota

Warum der Fall des Mythos Toyota tiefer scheint als in der Branche üblich und die Dramaturgie der Presseberichterstattung spannender

Vom Fordismus zur Lean Production des Toyotismus: Der Erfolg der japanischen Automobilindustrie ist ein Ergebnis des industriellen Evolutionsprozesses.

Peter Hübner

Arbeitsgesellschaft in der Krise?

Eine Anmerkung zur Sozialgeschichte der Industriearbeit im ausgehenden 20. Jahrhundert

Den industriellen Arbeitsgesellschaften der OECD-Länder und inzwi- schen auch der soge­nannten Schwellenländer wird nicht erst seit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise von 2008 eine eher schwierige Zukunft prophezeit.

Dieter Thomä

Warum es nicht genügt, an sich selbst zu arbeiten

Arbeit als Bildung im Spiel der Generationen

Wer nur an sich selbst arbeitet, redet zwar noch von Arbeit, doch faktisch gehört er zu denjenigen, die versuchen, das wahre Leben jenseits der Welt der Arbeit anzusiedeln.

Anna Russ

„Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-89“

Eine Ausstellung am DHM Berlin vom 3. Oktober 2009 bis zum 1. Januar 2010

Mit den Schlagworten „Sozialistischer Realismus“ und „Weltsprache Abstraktion“ wird üblicherweise die Kunstgeschichte der DDR bzw. die der Bundesrepublik in den Zeiten des Kalten Krieges dargestellt.
Die Ausstellung „Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945 bis 1989“ zeigt, dass die Kunstproduktion in beiden deutschen Staaten eine weitaus komplexere Betrachtung verdient.

Yoo-seok Oh

Formen südkoreanischer Erinnerung an Krieg und Nachkrieg

Staatliche Gedenkpolitik und inoffizielle Erinnerungen an den Koreakrieg in Südkorea.