Die Fernsehserie „Holocaust“ als Medienereignis
Die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur und ihren Verbrechen, also das, was man „Vergangenheitsbewältigung“ genannt hat, vollzog sich nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland in mehreren Wellen. Nach weit verbreiteter Meinung gelang es dabei erst der im Januar 1979 ausgestrahlten amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“, ein Gefühl allgemeiner „Betroffenheit“ hervorzurufen. Bis dahin hatte man den Deutschen immer wieder eine Neigung zum „Beschweigen“, ja eine „Unfähigkeit zu trauern“ vorgeworfen.
Die Fernsehserie „Holocaust“
Rückblicke auf eine „betroffene Nation". Beiträge und Materialien
Deutscher Opferdiskurs und europäische Erinnerung
Die Debatte um das „Zentrum gegen Vertreibungen“
Zur Problematik einer gesamteuropäischen Erinnerung an Flucht und Vertreibung