Für die Umwelt, gegen den Staat
Eventfilm ohne Kontext: "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" in der ARD
Leipzig, Frühjahr 1988. Die junge Franka verliebt sich in den Krankenpfleger Stefan, der Kontakt zu einer oppositionelle Umweltgruppe hat. Im Schutz der Kirche organisiert er zusammen mit ein paar Freund*innen Friedensgebete, um auf die Luftverschmutzung und andere gravierenden Umweltprobleme in der Stadt aufmerksam zu machen. Franka kommt aus einem linientreuen Elternhaus, Kritik am Staat ist zu Hause nicht erwünscht.
Politische Wissenschaft als politisches Handeln
Analysen rechten Terrors bei Emil Julius Gumbel, Ernst Fraenkel und Franz L. Neumann
„Wie sich die Spannungen lösen lassen, hängt letztlich von uns selbst ab“, schreibt der Rechts- und Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel in seinem Buch Der Doppelstaat, das 1941 im US-Exil erschien.[1] Das Buch war eine der ersten Analysen des nationalsozialistischen Regimes und ist das bekannteste Werk Fraenkels.
Die Zeit des Diktators ist abgelaufen
Nachholende Revolution in Belarus (Reprint)
Die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Osteuropa (herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde) widmet sich unter dem Titel „Macht statt Gewalt oder: Gewalt statt Macht, Belarus: Schritte zur Freiheit: oder Repression, Schikane, Terror“ auf über 400 Seiten der politischen Situation in Belarus und der Geschichte des Landes.
Lektüre, Forschungsinstitutionen und Veranstaltungen zur aktuellen Situation in Belarus
Eine Materialsammlung
Blogs/Magazine:
Belarus-Analysen, in: Länder-Analysen, Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen.
Aktuellste Länder-Analysen auf Twitter.
Dossier: Werym, Mosham, Peramosham: Proteste in Belarus, in: Dekoder.
Jetzt kennen uns alle*
Ein Dossier zur gegenwärtigen Situation in Belarus
Seit mehr als 120 Tagen protestieren die Menschen in Belarus gegen die gefälschten Wahlen vom 9. August 2020. Seitdem wird eingeschüchtert, verhaftet, gefoltert und gedemütigt. Mehr als 13.000 Menschen haben das Land inzwischen verlassen, darunter auch Polizist*innen, die sich an den Ausschreitungen gegen die eigene Bevölkerung nicht beteiligen wollen. Knapp 30.000 Menschen wurden verhaftet, mindestens vier Menschen starben durch Polizeigewalt.
”Raman, you have come out and we will reach the end.”
Belarusian Local Communities in the Face of State Violence
”Raman, you have come out and we will reach the end.”[1]
In memoriam of Raman Bandarenka
Sind die „Tschernobyl-Gebiete“ Lukaschenkas Hochburg?
Eine Spurensuche im Rayon Chojniki
Am 11. Oktober 2015 fanden die umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Belarus statt. Die Zentralwahlkommission hob die hohe Wahlbeteiligung (87,22%) hervor und erklärte den Amtsinhaber Aljaksandr Lukaschenka zum Sieger. Insgesamt 83,47% der Stimmen soll Lukaschenka erhalten haben. Vor allem im von der Reaktorkatstrophe in Tschernobyl (1986) sehr stark betroffenen belarusisch-ukrainischen Grenzraum soll er besonders erfolgreich gewesen sein. Im Rayon Brahin hätten 97,37% der Wähler*innen für ihn gestimmt, im Rayon Chojniki 98,10% und im Rayon Naroulja sogar 98,39%.
Covid-19 in Belarus: „Eine Krankheit im Kopf“
Lukaschenka als „belarusisches Coronavirus“
Am 22. Oktober 2020 nahm Vladimir Putin an der 17. Tagung der Moskauer Denkfabrik Valdai Discussion Club teil, die sich mit der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die internationale Politik befasste. Der russische Präsident erklärte, dass Russland sich für einen Lockdown und weitere drastische Maßnahmen im Frühjahr 2020 entschieden habe, weil in seinem Land die Menschen, deren Leben und Gesundheit die oberste Priorität besitzen würden.
Revolution ohne Romantik gibt es nicht, oder: Wer hat hier eigentlich mehr Angst?
Fragen an Melanie Arndt zur Situation in Belarus
z|o: Frau Arndt, zunächst eine Frage zur Landesbezeichnung: Immer wieder hören wir von Belarus, manchmal aber von Weißrussland. Wie müssten wir das Land korrekt bezeichnen?
Das Verfassungsplebiszit in Chile: Die große Chance für die Rebelión popular
Ein Interview mit dem Historiker Sergio Grez
Chile despertó – Chile ist aufgewacht