Alltag

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Annette Weinke

Von der „nachholenden Revolution“ in die „Vereinigungskrise“?

Für eine konzeptionelle und begriffliche Erneuerung der Transformationsforschung

Auch heute, knapp drei Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der DDR und dem Beitritt des kleineren ostdeutschen Staates zur größeren Bundesrepublik hat sich die Zeitgeschichte noch kaum mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich das, was seit 1990 auf dem Boden des nunmehr voll-souveränen Deutschlands entstand, in geschichtswissenschaftlicher Perspektive erfassen, verstehen und einordnen lässt.

Uta Bretschneider

Individuelle Umbruchserfahrungen und Transformationsgeschichte(n)

Umbruchserfahrungen – Erfahrungsumbruch

Ana Kladnik, Thomas Lindenberger, Mojmír Stránský, Steffi Unger

Weder Ost noch West – Zentral!(Europa!)

Freiwillige Feuerwehren als nachhaltiges Muster der lokalen Selbstregierung

 

Christoph Lorke

Die Einheit als „soziale Revolution“

Debatten über soziale Ungleichheit in den 1990er Jahren

 

Ines Langelüddecke

Alter Adel – neues Land?

Die Erben der Gutsbesitzer und ihre umstrittene Rückkehr ins postsozialistische Brandenburg

 

Kerstin Brückweh

Haus ohne Grund

Wo „der Westen“ und „der Osten“ sich treffen

 

Florian Peters

Der Westen des Ostens

Ostmitteleuropäische Perspektiven auf die postsozialistische Transformation in Ostdeutschland

 

Marcus Böick, Kerstin Brückweh

Weder Ost noch West

Ein Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands

Vortragsanfragen zur ostdeutschen Transformationsgeschichte gibt es viele. Sie kommen zum Beispiel aus Ostdeutschland, Polen, Korea, Kroatien, Israel oder den USA, aber eher selten aus dem alten Westdeutschland. West-Ost-Brillen sind omnipräsent, gleichzeitig herrscht eine merkliche Unlust an sich ständig wiederholenden, auch intellektuell erschöpfenden Frage-Antwort- oder Täter-Opfer-Spielen. Wir können die Ost-West-Deutungskonflikte kleinreden oder wegwünschen, da sind sie trotzdem.

Teresa Koloma Beck

Über das Zusammenspiel von struktureller Ausgrenzung und individuellen Handlungsweisen

Interview mit Teresa Koloma Beck

ZOL: Sie sind derzeit Professorin für Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr München. Zuvor leiteten Sie am Centre Marc Bloch die deutsch-französische Nachwuchsgruppe „Urbane Gewalträume | Violences et espaces“. Was haben Sie „richtig gemacht“ in Ihrer Berufsbiographie?