Alltag

Alle Beiträge zum Schlagwort

Christoph Classen

Back to the fifties?

Die NS-Vergangenheit als nationaler Opfermythos im frühen Fernsehen der Bundesrepublik

Edgar Lersch

Vom „SS-Staat“ zu „Auschwitz“

Zwei Fernseh-Dokumentationen zur Vernichtung der europäischen Juden vor und nach „Holocaust“

Der Mord an den deutschen und europäischen Juden wurde im Fern- sehen der Bundesrepublik schon deutlich vor 1979 behandelt, als die Ausstrahlung der US-amerikanischen Miniserie „Holocaust“ diesem Thema ungeheure Popularität verschaffte.

Jürgen Wilke

Die Fernsehserie „Holocaust“ als Medienereignis

Die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur und ihren Verbrechen, also das, was man „Vergangenheitsbewältigung“ genannt hat, vollzog sich nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland in mehreren Wellen. Nach weit verbreiteter Meinung gelang es dabei erst der im Januar 1979 ausgestrahlten amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“, ein Gefühl allgemeiner „Betroffenheit“ hervorzurufen. Bis dahin hatte man den Deutschen immer wieder eine Neigung zum „Beschweigen“, ja eine „Unfähigkeit zu trauern“ vorgeworfen.