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Jan-Holger Kirsch

Das Forschungsinteresse an der NS-Zeit – Trends und Perspektiven

Ein Gespräch mit dem Zeithistoriker Michael Wildt

 

Interview mit Michael Wildt am 14. Dezember 2009 in Berlin, Dauer: 49:24 min

Anna Russ

„Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich seit 1871“

Eine Ausstellung im DHM vom 16. Oktober 2009 bis zum 21. Januar 2010

„Wer sind wir? – Wer die Anderen?“
Abgrenzung ist eine Form nationaler Identitätskonstruktion. Durch Festlegung und Abwertung der „Anderen“ werden nationale Selbstbildnisse umrissen und aufgewertet.
Die Konstruktion des Fremden als negatives Gegenbild der Mehrheitsgesellschaft ist das Thema der Ausstellung „Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich“.

Jürgen Danyel

Literarische Abschiede von der DDR

Der Begriff „Wenderoman“ geistert seit den frühen 1990er Jahren durch die deutschen Feuilletons und ist inzwischen zu einer Art Label für die literarische Auseinandersetzung mit dem Ende DDR und dem Fall der Mauer geworden.

Igor J. Polianski

Deutsch-Russische Selbst- und Fremdbeobachtungen im Berliner Schloss Charlottenburg

Zur Ausstellung "Unsere Russen – unsere Deutschen. Bilder vom Anderen. 1800 bis 2000" (8. Dezember 2007 – 2. März 2008).
Rebecca Menzel

Jeans und Pop in der DDR

Die Rezeption der amerikanischen Popkultur in der DDR spiegelte gesellschaftliche Konflikte und diente der Jugendgeneration zur Abgrenzung und Herausbildung einer generationsspezifischen Identität.

Christopher Görlich

Capri, Constanza und der verlorene Ort

DDR-Schlagertexte über ferne Welten

Veröffentlichung: April 2006

Carmen Scheide

„Ich habe gewusst, dass das Kriegsende für mich sehr schmerzhaft sein wird.“

Individuelle Kriegserinnerungen in der Sowjetunion

Offizielle Gedenkmuster, kollektive Erinnerung und individuelles Kriegserleben im Wechselverhältnis am Beispiel der Erinnerungen von Irina Ehrenburg und Marina Pavlovna Čečneva

Peter Jahn

Sowjetische Erinnerung an den Krieg

In der gegenwärtigen staatlichen Kriegserinnerung stehen überlieferte Rituale, die Helden und der Sieg weit im Vordergrund. Kritische Perspektiven auf den Krieg haben es entsprechend schwer, öffentlich wahrgenommen zu werden.

Rainer Rother, Gundula Bavendamm, Kristiane Burchardi

Erinnerung und Erfahrung − Die langen Schatten des Ersten Weltkrieges

Zur Ausstellung „Der Weltkrieg 1914-1918. Ereignis und Erinnerung“, DHM (Berlin), 13.5.-15.08.2004

Dirk Schumann

Gewalterfahrungen und ihre nicht zwangsläufigen Folgen

Der Erste Weltkrieg in der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts

Die Wirkung der ausgeübten und erlittenen Gewalt des Ersten Weltkrieges ist mit den großen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Zeit verbunden. Keinesfalls führte sie zu einer durchgängigen Brutalisierung der europäischen Gesellschaften.