1970er

Alle Beiträge zum Schlagwort

Irene Bandhauer-Schöffmann

Deutsche Terroristinnen in Österreich

Konstruktionen von Geschlecht und Nation in den österreichischen Sicherheitsdiskursen anlässlich der Palmers-Entführung 1977

Die Reaktion des österreichischen Staates und der Medien auf den aus der BRD „importierten“ Linksterrorismus und die Verknüpfung von Geschlechterkonstruktionen mit nationalen Stereotypen in der Terrorismusdebatte Ende der 1970er Jahre.

Online-Ressourcen zur RAF

Tagungsberichte, Themenportale, Dossiers, Ausstellungen, Chronologien
Jörn Ahrens

Die Zelluloid-Zeit

Die Rote Armee Fraktion (RAF) im deutschen Spielfilm

Geschichte ereignet sich immer zweimal, beim zweiten Mal jedoch als Film.

Matthias Dahlke

Der blinde Fleck

Transnationaler und nationaler Terrorismus auf dem Weg zum „Deutschen Herbst“

1980 schien klar zu sein, dass politische Gewalt das vergangene Jahrzehnt geprägt hatte: „Histori- ans almost certainly will label the 1970s the decade of the terrorist. There were wars: guerilla wars, civil wars, and full-scale military contests. There were mad bombers, mass murderers, and mass suicides.

Anna Pfitzenmaier

Dokumentarische Produktionen: RAF, Linksterrorismus und „Deutscher Herbst“ im Film

Eine kommentierte Filmographie (1967–2007)

Anna Pfitzenmaier

Fiktionale Produktionen: RAF, Linksterrorismus und „Deutscher Herbst“ im Film

Eine kommentierte Filmographie (1967–2007)

Anna Pfitzenmaier

Einführung: RAF, Linksterrorismus und „Deutscher Herbst“ im Film

Eine kommentierte Filmographie (1967–2007)

Welche Medienwirksamkeit die Geschichte und Nachgeschichte des bundesrepublikanischen Linksterrorismus und der RAF besitzt, wurde 2007, 30 Jahre nach dem „Deutschen Herbst“[1], besonders deutlich: Kaum eine Zeitung, kaum ein Fernsehsender, Magazin oder Internetportal ließ es sich nehmen, sich in verschiedensten Beiträgen mit dem Thema auseinanderzusetzen und Dossiers oder Chroniken zu veröffentlichen. Als filmische Verarbeitung des Themas war dabei vor allem eine Flut an Dokumentationen, Beiträgen in Fernsehmagazinen u.ä. zu verzeichnen.
Jan-Hendrik Schulz

Die Beziehungen zwischen der Roten Armee Fraktion (RAF) und dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in der DDR

Die erste bekannte Begegnung eines RAF-Mitglieds mit einem Vertreter des MfS lässt sich auf das Gründungsjahr der Gruppe zurückdatieren. Am 17. August 1970 kontaktierte Ulrike Meinhof einen Mitarbeiter des MfS, kurz bevor sie mit einigen Gesinnungsgenossen der RAF nach Jordanien in ein militärisches Ausbildungscamp der palästinensischen El Fatah aufbrach. Was Meinhof mit dem Treffen beabsichtigte, lässt sich nur vermuten.
Jan-Hendrik Schulz

Zur Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF) und ihrer Kontexte: Eine Chronik

08.03.1965 Die ersten amerikanischen Bodentruppen landen in Vietnam. Damit verbunden ist die bis 1968 dauernde „Operation Rolling Thunder“, in deren Verlauf die US-amerikanische Luftwaffe den von der „Front National de Liberation“ (FNL) – später vereinfacht als „Vietcong“ bezeichnet – organisierten Ho-Chi-Minh-Pfad bombardiert. In der Folgezeit wird die Luftoffensive gegen die Demokratische Republik Vietnam weiter ausgeweitet.
Jan-Hendrik Schulz

Wichtige Phasen in der Geschichte der RAF

1. Gründung und Formierung einer Stadtguerillagruppe (1970–1972)
 
Baader-Befreiungs-Aktion (14.