Geschlecht

Alle Beiträge zum Schlagwort

Adelheid von Saldern, Angelika Schaser

Die Anfänge der Geschlechtergeschichte

Interview mit Adelheid von Saldern, emeritierte Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover

Das folgende, hier gekürzte Interview führte Angelika Schaser am 2. Juli 2013 mit Adelheid von Saldern. Es wurde von Angelika Schaser transkribiert, von Adelheid von Saldern überarbeitet und anschließend der Werkstatt der Erinnerungen der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg zur Archivierung übergeben.

Sophie Genske, Rebecca Wegmann

„Wenn man endlich einmal am System arbeitet, dann verändert sich sehr viel“

histocamp-Diskussion über die Zukunft von Frauen* in der Wissenschaft

Am zweiten Tag des histocamps 2019 in der Rosa-Luxemburg Stiftung in Berlin haben Sophie Genske und Rebecca Wegmann für zeitgeschichte|online die Teilnehmer*innen zu einer Session zum Thema Frauen* in der Wissenschaft eingeladen.

Sylvia Paletschek

Berufung und Geschlecht

Berufungswandel an bundesrepublikanischen Universitäten im 20. Jahrhundert (Reprint)

Der folgende Beitrag erschien erstmals im Jahr 2012 in der Publikation Professorinnen und Professoren gewinnen. Zur Geschichte des Berufungswesens an den Universitäten Mitteleuropas, die von Christian Hesse und Rainer Christoph Schwinges herausgegeben wurde.

Sophie Genske

„Erinnerst Du Dich, Vater Toussaint?“

Eine Spurensuche nach dem historischen Gedächtnis und der eigenen Identität in „Ouvertures“

Nicht nur feiert die Berlinale in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen, auch die Sektion Internationales Forum des Jungen Films findet zum 50. Mal statt. Die neue Festivalleitung nahm dies zum Anlass, Filme, die im Gründungsjahr 1971 liefen, wiederaufzuführen, und so Forum und Forum Expanded um das einmalige Forum 50 zu erweitern. Viele dieser Filme setzen sich auf verschiedene Weise mit der postkolonialen Weltlage auseinander und sind auch 2020 äußerst sehenswert.

Magdalena Saryusz-Wolska

Der erste Auschwitz-Spielfilm

„Die letzte Etappe“ der polnischen Regisseurin Wanda Jakubowska aus dem Jahr 1948

Der vorliegende Text ist eine gekürzte und überarbeitete Fassung eines Aufsatzes, der in der Zeitschrift Osteuropa 10 (2012) erschien. Der Spielfilm Die letzte Etappe (1948) von Wanda Jakubowksa wird auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion Berlinale Classics gezeigt, die u.a. einen Schwerpunkt auf frühe Holocaust-Spielfilme legt.

 

Vorstellungen:

Sabine Kunst

Vom Verändern des Systems aus dem System heraus

Interview mit Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin

ZO: Sie waren die erste Präsidentin an der Universität Potsdam und sind nun die zweite Frau im Amt an der Humboldt-Universität.  Wie sind Sie dorthin gekommen, wo Sie heute sind?

Ronald Funke

„Maria 2.0“ – Ein Update für die katholische Kirche

Wie der Aufstand der frommen Frauen die größte Reform der katholischen Kirche in Deutschland seit mehr als 40 Jahren prägen kann.

Religion ist weiblich. Dies lässt sich kultur- und glaubensunabhängig weltweit bei praktisch allen Religionen beobachten. So machen Frauen nicht nur in nahezu jeder religiösen Gemeinschaft die Mehrheit der Gläubigen aus, sondern spielen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement auch eine fundamentale und existenzielle Rolle für den Zusammenhalt der Gemeinden und Glaubensgemeinschaften.

Henrike Voigtländer

„Rowdy“, „Fußball-Skin“, „Faschist“

Frauen in der Neonaziszene der DDR und die Akten der Staatssicherheit

Der Beitrag basiert auf dem Material der Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR – im Blick von Ministerium für Staatssicherheit und Volkspolizei“ sowie auf der Masterarbeit der Verfasserin.

 

Olaf Berg

Musen im Widerstand

Als sich französische Feministinnen die Videotechnik aneigneten

Bereits seit einigen Jahren richtet das Forum Expanded der Berlinale sein Augenmerk auf Filmarchive und die Relektüre des dort archivierten Materials.

Jessica Bock

Vielfältige Erkundungen

Transformationsforschung in Geschlechterperspektiven

„Ostfrauen verändern die Republik“, jubeln Tanja Brandes und Markus Decker,[1] „Oh Ostmann!“ seufzt der ZEIT-Journalist Martin Machowecz – in den medialen Debatten zum Stand des deutsch-deutschen Einigungsprozesses und in der ostdeutschen Transformation spielt die Kategorie Geschlecht eine wesentliche Rolle. Was auf den ersten Blick klischeebehaftet wirkt, wirft dennoch gleichzeitig die Frage auf, warum neue Forschungen zur Transformation Frauen und Geschlechterverhältnisse erneut kaum beachten.