November 2003: Rosenrevolution?
Die Ambivalenz nationaler Einheitsträume auf der einen und beharrlichem Sezessionsbestreben der Völker und Ethnien auf der anderen Seite hat in Transkaukasien ihren historischen Ort gefunden. Der Machtwechsel in Georgien im November 2003.
„Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich seit 1871“
Eine Ausstellung im DHM vom 16. Oktober 2009 bis zum 21. Januar 2010
„Wer sind wir? – Wer die Anderen?“
Abgrenzung ist eine Form nationaler Identitätskonstruktion. Durch Festlegung und Abwertung der „Anderen“ werden nationale Selbstbildnisse umrissen und aufgewertet.
Die Konstruktion des Fremden als negatives Gegenbild der Mehrheitsgesellschaft ist das Thema der Ausstellung „Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich“.
Materialsammlung zum Thema Zeithistorische Debatten in Asien
(Überarbeitet: Januar 2021)
Literatur/Institutionen/Webressourcen zum Thema: Zeithistorische Debatten in Asien
Shukrullos Erinnerungen
Ein usbekisches Leben im 20. Jahrhundert
Der usbekische Dichter Shukrullo Yusupov behandelt in seinen Erinnerungen jene Umbrüche, die das sowjetische Regime in Zentralasien auslöste und die bis heute Folgen haben.
Die kollektive Erinnerung an die Massaker während des Koreakrieges und die historische Aufarbeitung in Südkorea
Formen südkoreanischer Erinnerung an Krieg und Nachkrieg
Staatliche Gedenkpolitik und inoffizielle Erinnerungen an den Koreakrieg in Südkorea.
Museen und Identität in China und Taiwan
Die Geschichte der Palastmuseen in China und Taiwan kann als paradigmatisch für die Bildung nationaler Identitäten und für die Kulturpolitik beider Staaten gelten.
Coping with the Cultural Revolution
Contesting Interpretations
The Cultural Revolution has been a major topic of public debate since 1976 even though the Chinese Communist Party would prefer for it to fall into oblivion.
Wo böse Geister spuken
Der Yasukuni-Schrein in Tōkyō
In der Geschichte des Yasukuni-Schreins bündeln sich Widersprüche, die Japans moderne Gesellschaft und Kultur seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis heute charakterisieren - darunter auch die Widersprüche ihrer Erinnerungskultur(en).
Geschichtsschulbücher als Medium neonationalistischer Identitätskonstruktion
Der Fall „Tsukuru-kai“
Der Diskurs über den "Schulbuchstreit in Asien" steht auch für eine generelle Auseinandersetzung über die Rolle und Bedeutung von Geschichte und Geschichtsbewusstsein in Gesellschaften.