Möglichkeiten und Grenzen neuer zeithistorischer Forschungen zur Nachwendezeit am Beispiel der Treuhandanstalt
Weder Ost noch West – Zentral!(Europa!)
Freiwillige Feuerwehren als nachhaltiges Muster der lokalen Selbstregierung
Die Einheit als „soziale Revolution“
Debatten über soziale Ungleichheit in den 1990er Jahren
Alter Adel – neues Land?
Die Erben der Gutsbesitzer und ihre umstrittene Rückkehr ins postsozialistische Brandenburg
Topografie und Transformation: Die Neuverortung des Potsdamer Stadtraums seit 1989
Weder Ost noch West
Ein Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands
Vortragsanfragen zur ostdeutschen Transformationsgeschichte gibt es viele. Sie kommen zum Beispiel aus Ostdeutschland, Polen, Korea, Kroatien, Israel oder den USA, aber eher selten aus dem alten Westdeutschland. West-Ost-Brillen sind omnipräsent, gleichzeitig herrscht eine merkliche Unlust an sich ständig wiederholenden, auch intellektuell erschöpfenden Frage-Antwort- oder Täter-Opfer-Spielen. Wir können die Ost-West-Deutungskonflikte kleinreden oder wegwünschen, da sind sie trotzdem.
„Ein jegliches hat seine Zeit“
Interview mit Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
ZOL: Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BStA) wurde 1998 vom Deutschen Bundestag eingerichtet. Ihr gesetzlicher Auftrag ist die Aufarbeitung und Information über Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR. Seit 2001 sind Sie die Geschäftsführerin. Wie verlief Ihr Weg dorthin?
„Wir sollten immer das Ziel verfolgen, uns dem Ideal anzunähern“
Interview mit Simone Lässig, Direktorin des GHI Washington
ZOL: Außer Ihnen gibt es an den Historischen Instituten im Ausland noch weitere Direktorinnen: Christina von Hodenberg ist seit September 2018 Direktorin am GHI London, Sandra Dahlke seit Oktober 2018 Direktorin am DHI Moskau. Dazu kommt noch Birgit Schäbler, die seit Oktober 2017 das Orient-Institut Beirut leitet.
Lückenbüßerinnen
Lehrerarbeitslosigkeit als Frauenarbeitslosigkeit, 1975–1990
„Mikätzchen“ und „Besen-Geschwader“ – Lehrerinnen als Profiteure der Bildungsexpansion und des Lehrernotstandes?