Geschichte internationaler Beziehungen und Organisationen

Alle Beiträge zum Schlagwort

Igor J. Polianski

Deutsch-Russische Selbst- und Fremdbeobachtungen im Berliner Schloss Charlottenburg

Zur Ausstellung "Unsere Russen – unsere Deutschen. Bilder vom Anderen. 1800 bis 2000" (8. Dezember 2007 – 2. März 2008).

Neuere Publikationen zum Themenbereich Flucht und Vertreibung im Spiegel von Rezensionen

Das Thema Zwangsmigration im Spiegel von Buchbesprechungen zur neueren Forschungsliteratur
Wolfgang Kraushaar

Einleitung. Zur Topologie des RAF-Terrorismus

Jeder Blick zurück ist insofern schwierig, als er durch die Brille von »9/11« und dessen Konsequenzen erfolgt. Der »alte« Terrorismus gewinnt sein Kontrastbild im Vergleich mit dem »neuen«.
Regine Igel

Linksterrorismus fremdgesteuert?

Die Kooperation von RAF, Roten Brigaden, CIA und KGB

Neueste italienische Ermittlungen belegen die dichte Vernetzung des internationalen Linksterrorismus sowie die Steuerung des internatio- nalen Terrorismus nicht nur über die CIA und den Mossad, sondern auch durch den KGB und die Stasi.

Online-Ressourcen zur Debatte um das Zentrum gegen Vetreibungen und zum Diskurs zum Thema der Flucht und Vertreibung

Eine Auswahl

Diskussionsbeiträge, Reden, Berichte und andere Materialien zur Debatte um das Zentrum gegen Vertreibungen
Christian Jansen

Brigate Rosse und Rote Armee Fraktion

ProtagonistInnen, Propaganda und Praxis des Terrorismus der frühen siebziger Jahre

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschem und italienischem Linksterrorismus.
Jaroslav Šonka

Der 20. Juli 1944 - für Tschechen ein widersprüchliches Datum

Die deutsche Widerstandstat in tschechischer Perspektive

Die deutsche Widerstandstat in tschechischer Perspektive * Von Jaroslav Šonka * Juli 2004 In diesem Beitrag verfolge ich das Ziel, die kanonisierte Erinnerung an den Wi­derstand gegen den Nationalsozialismus in Tschechien und Deutschland zu ver­gleichen. Ich möchte zeigen, dass die geographische Nähe beider Länder und eine dadurch bedingte Verflechtung ihrer Geschichte nicht automatisch das gegensei­tige Wissen und Verstehen fördern. Neben den klassischen Stereotypen wurde das Verhältnis beider Seiten von den kulturellen Überlebensinteressen der jeweiligen Nation bestimmt, die nicht selten in einen auf Dominanz und Abgrenzung ausge­richteten Nationalismus umgeschlugen. Eine oft selektive Kommunikation der Nachbarn und Partner ist das Ergebnis dieser historischen Entwicklung, selbst wenn dies in der heutigen Situation eines sich integrierenden Europas keinen Sinn mehr hat. Als Beispiel für das unterschiedlichen Verständnisses gleicher ge­schichtlicher Perioden möchte ich die Rolle des Exils und des Widerstandes in tschechischer und deutscher Sicht erläutern. Gewiss könnte eine intensivere Auf­klärung über diese Unterschiede die Möglichkeiten der Empathie zwischen Tsche­chen und Deutschen verstärken und so auch eine gemeinsame Beurteilung des Kriegsgeschehens, der Demokratie und Freiheit in Europa sowie der Vertreibung fördern. Auf dem Weg zu diesem Ziel liegt jedoch viel Arbeit im Bereich deskripti­ver Erforschung, aber auch auf dem Gebiet der pädagogischen, medialen und po­litischen Vermittlung des erworbenen Wissens vor uns.

Pawel Lutomski

The Debate about a Center against Expulsions

An Unexpected Crisis in German-Polish Relations?

The negative reaction of the Polish to the proposal for a Center against Expulsions is only the surface of a deeper inability to deal with the cultural process of redefining the role of the German civilian population in World War II.

Jürgen Danyel

Deutscher Opferdiskurs und europäische Erinnerung

Die Debatte um das „Zentrum gegen Vertreibungen“

Zur Problematik einer gesamteuropäischen Erinnerung an Flucht und Vertreibung