Macht zeigen - Kunst als Herrschaftsstrategie
Seit Februar dieses Jahres zeigt das Deutsche Historische Museum in Berlin die Ausstellung „Macht zeigen – Kunst als Herrschaftsstrate- gie“ und trägt damit einer Entwicklung innerhalb der Politikwissen- schaften Rechnung, die in den 1990er Jahren Kunst als Medium der Politik entdeckt hat.„The Complete Metropolis“
Eine Ausstellung der deutschen Kinemathek in Berlin vom 21.01. bis 25.04.2010
Ein cineastischer Spaziergang, zu dem die Kuratoren der Ausstellung, Kristina Jaspers und Peter Mänz einladen möchten.„Szenen und Spuren eines Falls. Die Berliner Mauer im Fokus der Photographie“
Eine Ausstellung im Max Liebermann Haus der Stiftung Brandenburger Tor vom 3. Oktober bis zum 6. Dezember 2009
„Am 10.11. bin ich statt zur Arbeit zur Invalidenstraße gefahren. Habe unseren Trabbi stehen lassen und den Tag jenseits der Mauer verbracht“ ist handschriftlich auf dem unteren Rand einer Aufnahme der bunt besprühten Berliner Mauer von 1989 vermerkt. Es ist eine Fotografie von Gilles Peress, der 2004 in einer Ausstellung seiner Arbeiten bei c/o Berlin die Besucher dazu aufgefordert hatte, diese mit ihren eigenen Erinnerungen zu kommentieren.
„Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich seit 1871“
Eine Ausstellung im DHM vom 16. Oktober 2009 bis zum 21. Januar 2010
„Wer sind wir? – Wer die Anderen?“
Abgrenzung ist eine Form nationaler Identitätskonstruktion. Durch Festlegung und Abwertung der „Anderen“ werden nationale Selbstbildnisse umrissen und aufgewertet.
Die Konstruktion des Fremden als negatives Gegenbild der Mehrheitsgesellschaft ist das Thema der Ausstellung „Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich“.
„Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-89“
Eine Ausstellung am DHM Berlin vom 3. Oktober 2009 bis zum 1. Januar 2010
Mit den Schlagworten „Sozialistischer Realismus“ und „Weltsprache Abstraktion“ wird üblicherweise die Kunstgeschichte der DDR bzw. die der Bundesrepublik in den Zeiten des Kalten Krieges dargestellt.
Die Ausstellung „Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945 bis 1989“ zeigt, dass die Kunstproduktion in beiden deutschen Staaten eine weitaus komplexere Betrachtung verdient.
60 Jahre – 60 Werke
Eine Ausstellung erhitzt die Gemüter
Die Stiftung für Kunst e.V. Bonn und die „BILD-Zeitung“ haben die Initiative ergriffen und zum 60. Gründungstag der Bundesrepublik Deutschland im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Chronologie der Kunst aus 60 Jahren Bundesrepublik erstellt.Rayk Wieland „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“
Die Schwierigkeiten mit der Realität
Ein Wenderoman kann auch ein Vergnügen sein, denn Komik und bitterer Ernst liegen bekanntlich nicht weit auseinander. Gekonnt verknüpft Rayk Wieland beides in einem Roman, der vom Kunstmann Verlag mit viel Liebe zum Buch gestaltet wurde.Günter Grass und der „große deutsche Wenderoman“
Günter Grass’ "Ein weites Feld" und das unbefriedigte Bedürfnis nach d e m „zeitgenössischen, großen, deutschen Roman“.
Uwe Tellkamp „Der Turm“
Eine literarische Quelle für bürgerliche Lebenswelten in der DDR
Sie heißen Meno, Ezzo, Reglinde oder Christian, Robert, Niklas, Fabian und Muriel. Bereits die Namen der Akteure lassen das akademisch-bildungsbürgerliche Milieu erahnen, in dem Tellkamp seinen 2008 erschienenen Roman verortet.Finissage. Die Ausstellung „Embedded Art“ in der Akademie der Künste
In der Akademie der Künste geht diese Woche die Ausstellung "Embedded Art" zu Ende, in der – begleitet von einem Filmprogramm im Zeughaus Kino – „Kunst in Namen der Sicherheit“ präsentiert wird.